Parkhausfassade für den Neubau des Messeparkhauses P22a in Köln

Für das Parkhaus galt es, eine Fassade zu entwerfen, die nicht nur leicht und transparent wirkt, sondern den S-förmig geschwungenen Baukörper mit einer poetisch-organischen Hülle umgibt, die ihm eine leichte Plastizität verleiht. Dabei erscheint die homogen gestaltete Fassade nicht ornamental – vielmehr ist sie wie eine große organische Struktur entworfen, die den Anschein erweckt, als würde sie atmen.

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Das Parkhaus P22a der Koelnmesse (Entwurf: schultearchitekten, Köln) befindet sich an der Zoobrücke und bietet 3.260 Stellplätze auf 5 Parkebenen. Unsere Aufgabe bestand darin, auf dem S-förmig geschwungenen Grundriss eine innovative und zeichenhafte Fassade für die Messe und die Stadt Köln zu entwerfen.

Für die Übersetzung dieses Ansatzes wurden rund 3.000 lasergeschnittene Paneele mit Randverstärkung aus Lochblech gefertigt. Die kiemenartigen Öffnungen sowie der Lochanteil der Bleche selbst gewährleisten dabei die notwendige, natürliche Durchströmung des Parkhauses mit Luft und zugleich die natürliche Belichtung des Inneren. Durch die Überlappung der Bleche entstehen interessante geometrische Muster, die insbesondere bei Nacht eine sinnliche, zeichenhafte Symbolik entwickeln.

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VOF Verfahren
12 2015 / 1. Rang

Planungsbeginn
01 2016

Fertigstellung
12 2017 

Bauherr
Koelnmesse GmbH, Köln

Standort
Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln
 

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Baukosten
ca. 1 Mio. Euro

Leistungsphasen
2,3 und 5

Planungsteam
Kai Bierich, Manuel Cabezas (PL)

Örtliche Bauleitung
IQ Real Estate, Düsseldorf

Projektsteuerung
dip Deutsche Industrie- und Patkahusbau GmbH, Bad Honnef

Fotos
© Tobias Vollmer

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