Neue Messe Stuttgart

Der Entwurfsansatz für die Neue Messe wird bestimmt durch einen minimalen Landschaftsverbrauch, kurze Wege und ein innovatives Erscheinungsbild mit unverwechselbarer Charakteristik. Der Entwurf folgt nicht nur funktionalen Erfordernissen, sondern übergeordneten Kriterien der Landschaft und der Wahrnehmung von Raum. Mit ihren geschwungenen Dächern und den großzügig verglasten Fassaden stärken die Messehallen den Bezug zur umgebenden Landschaft und betonen die angestrebte Unverwechselbarkeit.

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Auf dem kompakten Baufeld von Flughafen und Messe erhält der neue Messeplatz – zwischen dem Messeeingang und den Flughafenterminals gelegen – eine zentrale Funktion. Dieser Platz ermöglicht den Besuchern eine gute Orientierung, auch in Bezug auf die weitere Umgebung, da er den Blick auf die Silhouette der Stuttgarter Peripherie und den Fernsehturm freigibt.

An das östliche Ende der insgesamt sieben Messehallen schließen zwei Sonderbaukörper an: das Kongresszentrum in räumlicher Nähe zum Messeplatz und die für bis zu 15.000 Zuschauer konzipierte Hochhalle für Großveranstaltungen im Konzert- oder Sportbereich. Das Geländegefälle von etwa zwanzig Metern wird im Entwurf aufgenommen und als Potenzial für die innere Messeerschließung genutzt. In Verlängerung des Messeparks schwingt sich die weithin sichtbare, markante Stahlkonstruktion des Parkhauses als „Brücke“ über die Autobahn und die geplante ICE-Trasse.

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Wettbewerb / 1. Preis
09 2000

Planungsbeginn
11 2000

Fertigstellung
09 2007

Bauherr
Projektgesellschaft Neue Messe GmbH & Co. KG, Stuttgart

Standort
Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

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Baukosten
ca. 806 Mio. Euro

Leistungsphasen
1-9

Projektsteuerung
Drees & Sommer GmbH, Stuttgart

Tragwerksplanung
Mayr Ludescher Partner, Stuttgart
Boll & Partner, Stuttgat

Landschaftsarchitekt
Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg

Fotos
© Roland Halbe

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