Neubau Physik und Nanostrukturwissenschaften Univeristät Kassel, 4. Preis

Für die Universität Kassel soll am Standort »Holländischer Platz« ein neues Institutsgebäude der Physik und Nanostrukturwissenschaften entstehen; dieses soll in zukünftigen Bauabschnitten um weitere Neubauten für den Fachbereich Mathematik ergänzt werden. In unserem mit dem 4. Preis ausgezeichneten Entwurf stellen zwei polygonal konturierte Baukörper den Duktus des ursprünglichen Masterplans wieder her.

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In dem größeren, heptagonalen Baukörper ist der Fachbereich Physik untergebracht. Er vermittelt zwischen allen Bausteinen auf dem Campus und nimmt das Geländegefälle auf. Die große Freitreppe, die teilweise in das Gebäude integriert ist, und eine weite Auskragung akzentuieren den Haupteingang. Die verglaste, durch die sichtbare Holzhybridkonstruktion klar gegliederte Fassade schafft ein einladendes und zurückhaltendes Erscheinungsbild. Ein zentrales, von oben belichtetes Atrium, um das sich im Erdgeschoss hochschulöffentliche Nutzungen wie Hörsäle organisieren, sorgt für eine offene Kommunikation im Haus. In den oberen Geschossen sind die Labore effizient und als flexible Cluster innerhalb eines rechtwinkligen Feldes angeordnet. Entlang der Außenfassaden liegen Büroflächen. Die durch die Einschreibung der rechtwinkligen Laborcluster in  den polygonalen Gebäudeumriss entstehenden „Restflächen“ sind als Kommunikationszonen konzipiert.
Neben dem Institutsgebäude sind die Reinräume der Nanostrukturwissenschaften in einem eigenen Gebäude angeordnet. Dessen geringere Höhe schafft städtebaulich einen Übergang zum angrenzenden Grünzug im Osten.

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Wettbewerb
06 2022 / 4. Preis

Laborplanung
dr. heinekamp Labor- und Institutsplanung, Berlin

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Visualisierungen
Aron Lorincz Ateliers

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