Neubau eines Dienstgebäudes für die Bayerische Landespolizei in Passau, in Planung

Die klar umrissene rechtwinklige Kontur parallel zur Karlsbader Straße stellt eine ordnende Struktur im städtebaulichen Umfeld her. Maßstäblichkeit und Ausformung des Baukörpers entsprechen seiner übergeordneten Bedeutung. Der gewählte Hoftypus für den Neubau ist dem Geländegefälle angepasst und überhöht dieses in seiner Silhouette zu einer zeichenhaften Bauform.

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Die Höhenstaffelung und horizontale Fassadengliederung der Landespolizei gehen einen optisch spannungsvollen Dialog mit dem Geländegefälle ein. Durch den gewählten integrativen Bautyp entsteht ein durchgehend hochwertiges Erscheinungsbild. Der konsequent als Hofhaus entworfene Neubau zerfällt nicht in ein Haupthaus und ein Garagengebäude, sondern bindet die unterschiedlichen Nutzungen zu einem kohärenten Baukörper zusammen.

Der Vorteil des Hoftypus zeigt sich auch städtebaulich: Die üblicherweise vorgelagerten und gesicherten polizeilichen Hofbereiche, die das städtische Umfeld beeinträchtigen, entfallen durch den als großes Ganzes entworfenen Neubau. So kann sich die Landespolizei wie selbstverständlich zur Öffentlichkeit hin wenden und wirkt nicht wie eine hermetisch abgeschlossene Festung in der Stadt.

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Wettbewerb
08 2010 / 1. Preis

Planungsbeginn
11 2012

Fertigstellung
voraussichtlich 2021

Bauherr
Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Passau

Standort
Karlsbader Straße 11, 94036 Passau

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Baukosten
ca. 45,0 Mio. Euro

Leistungsphasen
1 - 9

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