Für den Badischen Architekturpreis nominiert

Sowohl die Jakobusschule in Karlsruhe als auch das Feuerwehrhaus Straubenhardt hat die Jury des Badischen Architekturpreises in der Kategorie Public + Social Architecture nominiert. Ab sofort kann online abgestimmt werden. Das Voting endet am 30. September 2024.

Der Badische Architekturpreis wird nach 2019 und 2022 zum dritten Mal vergeben. Die Fachjury, zu der unter anderem Kilian Kada (kadawittfeld, Aachen) und Astrid Piber (UNStudio, Amsterdam) gehören, hat aus 193 Einreichungen 18 Projekte nominiert. Abgestimmt werden kann in sechs Kategorien. »So gut wie dieses Jahr war die Qualität der eingereichten Arbeiten noch nie«, resümiert Award-Initiator Jürgen Grossmann. Wir freuen uns, dass es unsere beiden Projekte in die Endausscheidung geschafft haben und hoffen auf eine rege Beteiligung.

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»Verschwommen wie Erinnerung«

Unter dem Titel »Verschwommen wie Erinnerung« hat competitionline über unser Projekt »Museum Historische Oberamteistraße« in Reutlingen berichtet. Wir freuen uns über eine weitere Veröffentlichung und die Beachtung, die dem Projekt seit Wettbewerbsgewinn entgegengebracht wird. »Die halb durchsichtige Hülle lässt die jeweils andere Seite nur verschwommen erscheinen«, beschreibt Tobias Wulf das Konzept. Die transluzente Fassade lässt die Welt hinter der Häuserwand wie »ein Rückblick auf die Geschichte« oder »eine Erinnerung« erscheinen.

Mit dem Richtfest, das Mitte November stattfinden wird, geht das »Museum Historische Oberamteistraße« endgültig in die Zielgerade.
Zum Artikel (competitionline account vorausgesetzt)

Feuerwehrhaus Straubenhardt in österreichischem Fachmagazin gewürdigt

Als eines der ersten nach den Cradle-to-Cradle-Prinzipien errichteten öffentlichen Gebäuden in Deutschland hat das Feuerwehrhaus Straubenhardt das Interesse der österreichischen Fachzeitschrift »Zuschnitt« geweckt. Das quartalsweise erscheinende Magazin versteht sich als »Sprachrohr zu Wald und Holz«, entsprechend beschreibt der Autor, wie in Straubenhardt die Ideen der Kreislaufwirtschaft auf das Baumaterial Holz angewendet wurden. Der aufgeständerte Baukörper des Feuerwehrhauses entstand komplett in Holzbauweise. Mit dem Artikel erfährt das bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt eine weitere Würdigung.

Richtfest für ein identitätsstiftendes Institutsgebäude

Am 28. Juni feierten wir gemeinsam mit dem Bauherrn und den Projektpartnern Richtfest für das neue Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene. Mit dem Neubau eines Labor- und Lehrgebäudes auf dem Campus Düppel der Freien Universität Berlin wird der Fachbereich Veterinärmedizin räumlich konzentriert und die Kooperation mit anderen Instituten verbessert. »Uns ist es gelungen, für den Campus Düppel ein Gebäude zu planen, das sich in seiner Maßstäblichkeit wie selbstverständlich in den Campus einfügt«, betonte Oliver Hasselbach von wulf architekten in seiner Rede. »In seiner Architektur und seinem Erscheinungsbild wird das neue Gebäude für den Ort, die Institution und die Nutzer identitätsstiftend sein.« Auch Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, und Andrea Güttner, Kanzlerin der Freien Universität Berlin, stellten in ihren Reden die Qualitäten des neuen Institutbaus heraus.  

Die gefaltete Dachstruktur berücksichtigt die baurechtlichen Vorgaben und nimmt Bezug zur benachbarten Bebauung. Zwei Lichthöfe bringen Tageslicht in die innenliegenden Laborräume und gliedern den Neubau. Das neue Institutsgebäude soll eine Zertifizierung nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) Gold erreichen.

2. Preis im Wettbewerb für das neue Gymnasium Cadolzburg

Gemeinsam mit RB+P Landschaftsarchitektur freuen wir uns über den 2. Platz im Realisierungswettbewerb »Neubau Gymnasium Cadolzburg«. Das Grundstück für die neue Schule erstreckt sich am Rand der Siedlungsbebauung in einer sanft geschwungenen und nach Norden zum Wald hin abfallenden Kulturlandschaft. Der zweigeschossige Schulbau ist als flächiger, der Topographie folgend abgestufter Baukörper geplant, der zusammen mit Sporthalle, Sportplatz und Parkplätzen eine in die Landschaft integrierte Landmarke bildet. Das abfallende Terrain ermöglicht eine geschichtete Anordnung der Nutzungen: Die Sporthalle schiebt sich in den Hang und somit unter das Schulgebäude, das sich kompakt auf nur zwei Geschossen zusammenhängend anordnen lässt. Auf der oberen Ebene befinden sich alle acht Jahrgangs-Cluster, die flexibel als Lernhäuser, »Lern-Lounges« oder Lernlandschaften genutzt werden können. 

ARCHI_PELAGO - unser Entwurf für Turku

Turku, die älteste Stadt Finnlands, feiert 2029 sein 800-jähriges Bestehen und plant zu diesem Datum die Eröffnung eines neuen Museums, das sich der Geschichte und Zukunft unserer Zivilisation widmet. Für den internationalen Architekturwettbewerb haben über 400 Büros Arbeiten eingereicht. Wir sind stolz, dass es in diesem hochkarätig besetzten Bewerberfeld ARCHI_PELAGO in die engere Wahl geschafft hat und in der Dokumentation gewürdigt wird. Die Preisrichter lobten ausdrücklich die gewählte Platzierung des neuen Hauses auf einer westlich des Stadtzentrums gelegenen Halbinsel.

Mit seiner transluzenten Fassade schimmert das neue Museum verführerisch am Ufer. Im Inneren ist der Ausstellungsbereich modular als »Gebäude im Gebäude« um eine skulpturale Holzkonstruktion angeordnet, die von Weitem an zum Archipel aufgetürmtes Treibholz erinnert. Die polygonale Oberflächenstruktur und die organische Hülle stehen für naturnahes Erleben und Leichtigkeit. Als neue Landmarke, die mit dem benachbarten Stadtschloss korrespondiert, verweist unser Entwurf gleichermaßen auf Vergangenheit und Zukunft.

Abstimmen für Forschungsprojekt circularWOOD

Wir gratulieren: Das Forschungsprojekt circularWOOD hat es unter die Finalisten der »Sustainability Challenge« geschafft, die von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgelobt wird. Bis zum 16. Juni kann noch auf der Website der »Sustainability Challenge« für circularWOOD oder ein anderes nominiertes Projekt gestimmt werden.

Zur Abstimmung

Zwei Forscherinnen der TU München und der Hochschule Luzern haben mehrere Holzbauprojekte eingehend betrachtet und analysiert - darunter unser mehrfach prämiertes Projekt Feuerwehrhaus Straubenhardt: Der auf V-Stützen aufgeständerter Massivholzbau bekommt viel Beachtung, da hier das Kreislaufprinzp »Cradle to Cradle« überzeugend und konsequent umgesetzt ist. So wurden hier beispielsweise Holzelemente für eine mögliche Wiederverwendung verschraubt und nicht vernagelt oder verklebt. circularWood führt erstmals die Themenfelder Kreislaufwirtschaft und Holzbau zusammen, beschreibt den Forschungsstand, identifiziert Hindernisse und Potenziale und entwickelt praxisnahe Empfehlungen. Wir freuen uns, dass die Feuerwache Straubenhardt zum Erfolg dieses Forschungsprojekts beitragen konnte.

Hauptfeuerwache Trier: Spatenstich mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier, sowie zahlreiche Kooperationspartner haben am 7. Juni das Startsignal für den Bau der neuen Hauptfeuerwache Trier gegeben. »Wir alle freuen uns wahnsinnig auf dieses tolle Gebäude, das auch architektonisch in Trier neue Akzente setzt«, betonte Malu Dreyer in ihrer Rede. Auch Oberbürgermeister Wolfram Leibe lobte den Entwurf für ein Gebäude, »das alle Voraussetzungen bietet, um moderne Sicherheit innerhalb der gesetzlichen Rahmenvorgarben zu garantieren.«
In direkter Nähe zum Weltkulturerbe Kaiserthermen und im Herzen der Stadt Trier entsteht nach unseren Plänen eine Hauptfeuerwache mit Rettungswache und integrierter Leitstelle. Den dazugehörigen Wettbewerb hat unser Stuttgarter Büro 2022 gewonnen.

Ausgezeichnet mit dem 1. Preis: Wettbewerb Verdener Campus

Wir freuen uns gemeinsam mit WES LandschaftsArchitektur aus Hamburg über den 1. Preis beim Wettbewerb »Neuorganisation und Erweiterung des Verdener Schulcampus«. Die Umsetzung eines neuen pädagogischen Raumkonzepts bietet die Chance, durch bauliche Ergänzungen den Verdener Campus zukunftsfähig zu machen - mit einem Wandel von geschlossenen Klassenverbänden zu offenen Lernlandschaften. Gleichzeitig gelingt so die Integration in den neu entstehenden Campuspark. Bis zum Ende der Sperrfrist müssen wir leider auf die Veröffentlichung unseres Entwurfskonzepts verzichten.

Grundsteinlegung »Regionalgefängnis in Altstätten«

Am 23. Mai fand die Grundsteinlegung für das Regionalgefängnis in Altstätten im schweizerischen Kanton St. Gallen statt. Mit dem symbolischen Akt der Grundsteinlegung wurde offiziell die Bauphase für den Neubau eingeläutet, der voraussichtlich 2027 eingeweiht werden kann. Die Erweiterung ermöglicht einen zeitgemässen und sicheren Gefängnisbetrieb im Rahmen der heutigen Anforderungen.

Regierungsrätin Susanne Hartmann, Vorsteherin des Bau- und Umweltdepartementes, Hans-Rudolf Arta, Generalsekretär des Sicherheits- und Justizdepartementes, Ruedi Mattle, Stadtpräsident von Altstätten, und Ralph Hagen, Leiter Baumanagement füllten zusammen mit den Nutzern des Regionalgefängnisses und der Staatsanwaltschaft, Silvio Fausch und Petra Hutter, die Zeitkapsel auf.