Neubau eines Labor- und Bürogebäudes für das Forschungszentrum Jülich

Der Neubau für das Institut für Energie- und Klimaforschung des Forschungszentrums Jülich besteht aus Laboratorien (Chemie und Physik), Flächen für NMR- und EPR- Spektrometern sowie Büroflächen. Kernstück ist der Trockenraum mit einer Laboreinheit für Pilotanlagen, der sich durch besondere Anforderungen an die Lüftungstechnik auszeichnet. Er besitzt ca. 50 m² Nutzfläche mit davor angeordnetem Schleusenbereich und einem, ihn zweigeschossig umschließenden ‚Grauraum‘, in dem die Gebäudetechnik zur Konditionierung des Trockenraums angeordnet wird. Eine Sichtbeziehung zum Foyer bietet externen Besuchern die Möglichkeit, in diesen Bereich hineinzublicken. Eine Besonderheit des Neubaus ist seine Holzbauweise.

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Stützen und Unterzüge aus Brettschichtholz sowie massive Wände aus Brettsperrholz prägen die Stimmung des Innenraums und korrespondieren mit den außenliegenden Brettsperrholzelementen der Fassade. Die weit auskragenden Geschossdecken schützen die Holzfassade vor Witterungseinflüssen. Im Herz der Anlage sind die NMR-Geräte in einer zweigeschossigen Halle angeordnet. Diese wird beidseitig flankiert von den Laborräumen und der EPR-Halle im Erdgeschoss sowie von weiteren Laborräumen und dem Großteil der Büroräume im Obergeschoss. Den Schwerpunkt des Gebäudes bildet die ca. 800 m² große, zweigeschossige flexible Lab-Unit, die als zusammenhängende Einheit ausgebildet ist, so dass es keinerlei Brandschutzanforderungen innerhalb dieses Bereichs gibt. Dadurch wird ein hohes Maß an Flexibilität, Transparenz und Kommunikation erreicht.

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VgV Verfahren
02 2017

Planungsbeginn
07 2017

Fertigstellung
voraussichtlich 2022

Bauherr
Forschungszentrum Jülich GmbH

Leistungsphasen
2-8