Vincentinum, Neubau eines Gesundheitszentrums und Revitalisierung Altes Hauptkrankenhaus als Dienstleistungszentrum in Augsburg

In unserem Entwurf ergänzt der Neubau den dominanten Altbau mit einer robusten, U-förmigen Kubatur. Durch die Wiederaufnahme des soliden Materials Backstein erhält das grob vermörtelte Gesundheitszentrum eine sehr kraftvolle eigene Ausstrahlung und tritt in einen Dialog mit den Blankziegel-Fassaden des Alten Hauptkrankenhauses. Seine klar gesetzten, tiefen Fensterlaibungen betonen die Körperhaftigkeit des nachhaltig und zeitlos erscheinenden Neubaus.

mehr

Der Neubau des Gesundheitszentrums Vincentinum entstand als Ergänzungsbau zum 1859 im neugotischen Stil errichteten Alten Hauptkrankenhaus, das entsprechend unserer Planung von 2009 bis 2012 saniert und umgebaut wurde. Der U-förmige Neubau des Gesundheitszentrums schließt direkt an das vorhandene Alte Hauptkrankenhaus an und ersetzt dessen ehemaligen Ostflügel, der zu Beginn der 1950er Jahre nachträglich angebaut worden war.

Während im Alten Hauptkrankenhaus das Staatsinstitut zur Ausbildung von Fachlehrern und das Kinderhaus Montessori untergebracht sind, befinden sich im Neubau das OP-Zentrum, diverse Praxen, die Tagesklinik, Radiologie, Chirurgie und Rheumatologie.

weniger

Wettbewerb mit anschließendem VOF-Verfahren
06 2009 / 1. Preis

Planungsbeginn
07 2009

Fertigstellung
01 2012 (Altbau)
03 2015 (Neubau)

Bauherr
Kongregation der Barmherzigen Schwestern
vom heiligen Vinzenz von Paul, Mutterhaus Augsburg

Standort
Franziskanergasse 12, 86152 Augsburg

mehr

Baukosten
ca. 42,0 Mio. Euro

Leistungsphasen
1 - 9 (Altbau)
1 - 5 (Neubau)

Planungsteam
Jan-Michael Kallfaß (PL), Birgit Wohlfart, Regina Brenner, Anna Theresa Tiefert, Steffen Ganzenmüller, Marai Ströcker, Philipp Seidel, Matthias Lindenthal

Örtliche Bauleitung
Andreas Zürcher, Ewald Stüdlein, Martin Meixner, Marc Frommelius

Tragwerksplanung
wh-p GmbH Beratende Ingenieure, Stuttgart

Landschaftsarchitekt
Jetter Landschaftsarchitekten, Stuttgart

Fotos
© wulf architekten
© Hebrok Ziegel

 

weniger