Gymnasium Rhenaniastraße in Berlin-Spandau, 1. Preis

Der Neubau ergänzt die zahlreichen Wohnungsbauprojekte in der Wasserstadt Berlin-Oberhavel und fügt sich behutsam in die parkartige Wasserlandschaft ein. Der in vier windmühlenförmig angeordnete Segmente gegliederte Baukörper nimmt vorhandene Raumkanten auf und bildet differenzierte Außenbereiche: an der Rhenaniastraße entsteht ein angemessen dimensionierter Vorplatz als Adresse für Schule und Sporthalle, während im Süden ein großzügiger Grünraum unter Einbeziehung des Baumbestandes verbleibt, der mit dem angrenzenden Quartierspark korrespondiert.

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Das gesamte Bauensemble befindet sich aus Hochwassergründen auf einer leicht angehobenen Platte, die über flache Rampen mit dem Gelände verbunden ist. Darauf steht eine klar durchgebildete Holzstruktur, die aufgrund der Flexibilität vielfältig bespielt ist.

Beim Eintreten in das Gebäude öffnet sich ein großzügiger Durchblick zum Schulhof, zu dem sich der Veranstaltungsbereich mit Mensa und Mehrzweckraum orientiert. In den Obergeschossen ist pro Segment ein Compartment beheimatet und jeweils über die zentrale Treppe erreichbar. Die Dreifeldsporthalle ist als ein Flügel der Komposition direkt an die Schule angegliedert, dabei aber auch mit klarer Präsenz vom öffentlichen Raum aus erschlossen.  

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Wettbewerb
06 2023 / 1. Preis

Visualisierungen
Aron Lorincz Ateliers