Wettbewerb Komische Oper Berlin

Die Komische Oper soll saniert, modernisiert und erweitert werden. Der Gebäudekomplex, ein Sonderbaustein im Stadtgefüge, besteht aus mehreren Bauteilen unterschiedlicher Entstehungszeiten zwischen 1890 und 1980. Unser Entwurf spielt mit der Abstraktion als Weiterführung und Ergänzung des Vorhandenen und setzt sich architektonisch mit dem denkmalgeschützten Ensemble auseinander, sodass die zeitgeschichtlichen Entstehungsetappen ablesbar bleiben.

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Die Fassade des Neubaus soll als monolithische Sichtbetonfassade mit einem aus dem Bestand heraus entwickeltem Schalungsfugenbild und mit außenbündig sitzenden Verglasungen die abstrahierte Weiterführung des Bestandes bilden. Auch Innen wird das Prinzip des Dialogs zwischen Bestand und Erweiterung als räumliches Erlebnis weitergespielt: Im neuen Casino wird die heutige westliche Außenwand zur Innenfassade. Im Neubau sind Probebühnen, Orchesterbereiche, Räume für Lager, Requisite und Bühnentechnik untergebracht. Über große Fenster der Probebühnen kann die lebendige Nutzung im Inneren auch von außen erlebt werden.

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Wettbewerbsbeitrag
10 2020

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Visualisierungen
Aron Lorincz Ateliers

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