Laborgebäude Haus 7 für das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin, Anerkennung

Das Areal des Robert Koch-Instituts an der Seestraße wird durch den Neubau des Laborgebäudes Haus 7 ergänzt und nach Süden hin arrondiert. Die bestehende backsteinerne Gebäudehöhe bildet dabei einen alles zusammenfassenden Sockel um einen gemeinsamen, grünen Park im Zentrum. In unserem Entwurf greift das Haus 7 im Sockel die Höhe der Bestandsbauten auf, überragt diese jedoch in der Gebäudehöhe: Das Neubauvolumen soll differenziert aus backsteinernem Sockel und darüber schwebender „Laterne“ gebildet und durch eine grüne Fuge gegliedert werden.

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Das Technikgeschoss lässt, mittig im Gebäude statt im obersten Geschoss angeordnet, die markante städtebauliche Fuge entstehen. Durch diese zentrale Unterbringung ergeben sich auch kürzere Wege zu den Laboren und die Gebäudehöhe wird reduziert. Oberhalb der Fuge ist die Fassade leicht gezackt geplant, vertikale Verglasungen wechseln sich mit Photovoltaik-Elementen ab. Die Zackung ist so gewählt, dass die Tageslichtausbeute und Orientierung der PV-Module optimiert sind – somit kann auf einen beweglichen, außenliegenden Sonnenschutz verzichtet werden.

Die Struktur ist als offener Skelettbau geplant. Die Stützenstellung ist so gewählt, dass die Laborzonen stützenfrei sein können und optimal bespielbar sind. Im Sinne einer zukunftsweisenden und nachhaltigen Struktur soll das Tragwerk als Holzbau mit Stahlbetonkernen funktionieren.

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Wettbewerb
07 2023 / Anerkennung

Modell
Béla Berec